TV-Duell Royal-Sarkozy heute Abend - letzte Chance für die Sozialistin?
Heute Abend um 21 Uhr findet das lang erwartete Fernsehduell zwischen den beiden Kandidaten der Stichwahl am 6. Mai statt. Zwei Stunden lang werden Ségolène Royal und Nicolas Sarkozy debattieren. Die beiden größten Fernsehsender TF1 und France 2 übertragen. Das Interesse an dem Duell ist enorm, es wird mit mehr als 20 Millionen Zuschauern gerechnet und selbst der Musiksender MTV wird live übertragen.
Für viele ist der Fernsehauftritt heute Abend die letzte Möglichkeit für Royal, die seit Mitte Januar von Umfrage zu Umfrage bestätigte Tendenz umzudrehen, wonach sie von Sarkozy im zweiten Wahlgang mit bis zu acht Prozent Unterschied geschlagen wird. Royal hält man Unberechenbarkeit und Spontanität zugute, außerdem hat sie als Herausforderin nichts zu verlieren. Durch die parteiinterne Kandidatenauswahl der PS im vergangenen Herbst mit drei Debatten gleicher Art dürfte Royal die Übung auch nicht ganz fremd sein.
Sarkozy dagegen kann als Erstplatzierter in den Umfragen relativ entspannt auf ein Unentschieden spielen und Royal angreifen lassen. Beide müssen es gleichzeitig aber vermeiden, aggressiv zu wirken, was beim Fernsehpublikum laut Verhaltensforschern nicht gut ankommt.
Interessanterweise trafen Royal und Sarkozy schon mal vor laufender Kamera aufeinander. Nach den von der Parti socialiste haushoch verlorenen Parlamentswahlen 1993 griff Sarkozy Royal scharf an. Royal wies den verblüfften Sarkozy ebenso scharf zurück mit den Worten: "Können Sie mal mit ein bisschen Respekt mit ihrem politischen Gegner reden?"
Für viele ist der Fernsehauftritt heute Abend die letzte Möglichkeit für Royal, die seit Mitte Januar von Umfrage zu Umfrage bestätigte Tendenz umzudrehen, wonach sie von Sarkozy im zweiten Wahlgang mit bis zu acht Prozent Unterschied geschlagen wird. Royal hält man Unberechenbarkeit und Spontanität zugute, außerdem hat sie als Herausforderin nichts zu verlieren. Durch die parteiinterne Kandidatenauswahl der PS im vergangenen Herbst mit drei Debatten gleicher Art dürfte Royal die Übung auch nicht ganz fremd sein.
Sarkozy dagegen kann als Erstplatzierter in den Umfragen relativ entspannt auf ein Unentschieden spielen und Royal angreifen lassen. Beide müssen es gleichzeitig aber vermeiden, aggressiv zu wirken, was beim Fernsehpublikum laut Verhaltensforschern nicht gut ankommt.
Interessanterweise trafen Royal und Sarkozy schon mal vor laufender Kamera aufeinander. Nach den von der Parti socialiste haushoch verlorenen Parlamentswahlen 1993 griff Sarkozy Royal scharf an. Royal wies den verblüfften Sarkozy ebenso scharf zurück mit den Worten: "Können Sie mal mit ein bisschen Respekt mit ihrem politischen Gegner reden?"